Wir Fairänderinnen

Hallo, wir sind Faina & Michèle, die kreativen, nachhaltig handelnden Anti-Speziesistinnen.

Weil wir uns eine gerechte Welt für ALLE wünschen, pflanzen wir Bewusstseinssamen und inspirieren die Menschen diese zu fairbreiten.

Kennengelernt haben wir  uns an einem ungewöhnlichen Ort. Im Frühjahr 2017 waren wir beide Teil der Gruppe Schlachthaus Nachtwache Zürich (heute Zurich Animal Save).

Das Save Movement ist eine sehr friedliche Bewegung. Es umfasst ein weltweites Netzwerk von Gruppen, die durch ihre Präsenz vor Ort  bezeugen, was mit den sogenannten “Nutztieren” geschieht und versucht, die Tiere durch Bild- und Videodokumentationen, die auf den sozialen Medien geteilt werden, aus ihrer Anonymität zu holen. Das Zeigen des Leidens soll das Mitgefühl der Menschen wecken und so die vegane Bewegung weiterbringen.

Die Bewegung wächst. In der Schweiz gibt es mittlerweilen Mahnwachen an vielen weiteren Orten.

Der Schlachthof Zürich ist sehr speziell gelegen – mitten in der Stadt, neben dem Letzigrundstadion. Damit die Menschen, also die Konsumenten, möglichst nichts von diesem Leid mitbekommen, werden die Tiere sehr früh morgens angeliefert.

Das Grauen hinter den Mauern

lässt sich nur erahnen

durch die markdurchdringenden Schreie

der Schweine, Kühe, Kälber, Rinder, Pferde, Schafe,

die ihr unausweichliches Schicksal ahnen,

einen Ausweg suchen, vergebens,

geschlagen werden, getreten.

Wir stehen dicht am Zaun im Morgengrau’n, in der Kälte,

gefangen in unserer Ohnmacht,

das Elend dokumentierend, um es in die Welt zu tragen,

dem Schlachthof Fenster zu geben,

in der Hoffnung die Verbindung zu erzeugen,

zwischen dem Produkt und dem Leben,

dem fühlenden Wesen, das es einst war,

mit demselben Verlangen nach Freiheit, Familie und Sein.

Wir halten uns fest, aneinander,

an unserem Traum des friedlichen Miteinanders,

einer Welt ohne Ausbeutung und Töten.

Wir schauen in die Transporter, in ihre Augen voller Angst und Qual,

erneut die Welle der Ohnmacht,

Entsetzen, Scham, Wut, Trauer.

Mit zunehmender Dämmerung verstummen die Schreie.

Wir kehren wieder zurück in unser scheinbar normales Leben.

Sie nie mehr.

Wir nicht mehr als dieselben.

 

Wir geben uns und euch Tieren das Versprechen

diese Verbrechen zu zeigen,

euch unsere Stimme zu geben,

bis eure erhört und verstanden wird.

 

(von Michèle)